Studie Generic Force TEWA

Wir haben für das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung eine Experimentalstudie im Rahmen der multinationalen MPEC-Arbeitsgruppe (Multi Platform Engagement Capability) für den von Deutschland übernommenen Anteil durchgeführt. Im Rahmen der MPEC-Arbeitsgruppe hat Deutschland die Untersuchung einer „Threat Evaluation & Weapon Assignment (TEWA)“ auf Verbandsebene „Force TEWA“ übernommen.

Gegenstand dieser Studie war die Konzeption und Demonstration einer softwaregestützten Generic Force TEWA zur „optimierten Koordinierung der auf Schiffen eines Verbandes zum Einsatz kommenden Waffen und Sensoren“.

Die Besonderheit einer „Force TEWA“ besteht neben der Zugrundelegung der Informationen der auf allen Plattformen verteilten Sensoren in der verbandsübergreifenden, gemeinsamen Wirkung. Sie umfasst dabei alle Areas: Above Water, Underwater und Information Warfare. Der generische Lösungsansatz soll erlauben, das durch einen Pool von beliebigen Sensoren erzeugte Lagebild zu analysieren und mit einem beliebigen Pool von Effektoren auf entsprechende Bedrohungen abgestimmt zu reagieren. Damit sind auch Joint-und-Combined-Szenarien denkbar.