Schiffsverkehrsmanagement

Im Bereich Schiffsverkehrsmanagement haben wir durch eine Vielzahl von Projekten spezielle Kenntnisse aufgebaut.

Um dem steigenden Sicherheitsanspruch begegnen zu können, baut die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) derzeit eine neue Technologie auf, mit der Verkehrsströme besser und effizienter als bisher überwacht und gesteuert werden können: ein automatisches Schiffsidentifizierungssystem namens „Automatic Identification System“ (AIS).

Mit AIS identifizieren sich Schiffe auf der ganzen Welt mithilfe entsprechender Bordgeräte und geben unter anderem ihre Position, ihren Kurs, die Geschwindigkeit, das Ziel, Informationen über ihre Ladung sowie weitere Daten bekannt. AIS dient der Vermeidung von Kollisionen auf See, dem automatischen Informationsaustausch zwischen Schiffen untereinander und mit den Verkehrszentralen an der Küste als ergänzendes Mittel zur maritimen Verkehrssicherung.

Die ESG ist Hauptauftragnehmer für das gesamte Vorhaben. Nach der Realisierung des deutschen Gateways für die Helsinki-Kommission (HELCOM) zur Übermittlung von Schiffsdaten im Jahr 2005 führen wir seit Anfang 2008 das Projekt „AIS – Deutsche Küste“ durch. Hier entwickeln und integrieren wir die gesamte notwendige Software und überführen das Komplettsystem in den Betrieb. Im Rahmen des Projekts wird das System bei 31 Außenstationen entlang der deutschen Küsten, bei 5 Außenstationen am Nord-Ostsee-Kanal und bei drei Rechenzentren in Brunsbüttel, Lübeck und Wilhelmshaven installiert. Darüber hinaus statten wir den Windpark Bard Offshore 1 (ca. 100km nördlich der Insel Borkum) mit der AIS-Technologie aus.

Weitere Informationen:

Artikel: ESG-Lösung zur Seeraumbeobachtung auf Offshore-Windpark (874 KB)