Arbeits- und Betriebssicherheit: Lösung OSIMA® auf Erfolgskurs

Zahlreiche Unternehmen und Bundeswehrstellen nutzen System zur Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung.

Fürstenfeldbruck, den 05. September 2008

Die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH entwickelt sich zu einem bedeutenden Lösungsanbieter im Umfeld der Arbeits- und Betriebssicherheit. Die von dem System- und Softwarespezialisten entwickelte Anwendung OSIMA® unterstützt Arbeitgeber bei der gesetzlich vorgeschriebenen Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung. Der neueste Einsatzbereich: ein großer Chemiepark mit rund 30.000 Mitarbeitern.

Für die Firma Currenta, einem Tochterunternehmen von Bayer und Lanxess, führt die ESG im Rahmen eines Pilotprojektes derzeit die Gefährdungsbeurteilung bei Instandhaltungsprozessen durch. Currenta betreibt unter anderem den CHEMPARK Leverkusen mit 370 Hektar Fläche. Hier wird OSIMA derzeit eingesetzt. Bis Ende des Jahres wird geprüft, ob die Lösung der ESG die bisher von Currenta verwendeten Tools zur Gefährdungsbeurteilung ergänzen kann. Die ESG stellt das Tool bereit, migriert die notwendigen Daten aus den bestehenden Systemen und bildet die Verantwortlichen bei Currenta an dem Software-Tool aus.

Ein weiteres Projekt ist der Einsatz von OSIMA bei der CSI Computer System GmbH Ilmenau. Das Unternehmen erstellt für mehrere Hersteller computergesteuerter Fräs- und Hohnmaschinen die gesamte Dokumentation. In diesem Rahmen wird die ESG künftig mit Hilfe von OSIMA die Gefährdungsbeurteilung durchführen.

Diese Gefährdungsbeurteilungen sind ein gesetzlich vorgeschriebener Teil der Betriebsicherheitsverordnung (BetrSichV). Sie legt Arbeitgebern eine hohe Verantwortung für Sicherheit am Arbeitplatz auf. Unter anderem müssen alle Arbeitsmittel regelmäßig auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arbeitsmitteln der Arbeitsumgebung und mit Arbeitsstoffen überprüft werden.

Mit Hilfe von OSIMA können diese Prüfungen effizient und ressourcenschonend umgesetzt werden; damit werden für die Mitarbeiter so Gefahren für Leib und Leben abgewendet und der Arbeitgeber bekommt Rechtssicherheit. Ein elektronischer Guide unterstützt bei der systematischen Erstellung der Gefährdungsbeurteilungen; Gesetzesänderungen werden dabei automatisch eingespielt und gerätebezogen den Tätigkeiten zugeordnet. OSIMA enthält außerdem eine Datenbank für gefahrstoffhaltige Bauteile bzw. Betriebsstoffe. Ein Trainingsmodul hält den Wissensstand der Nutzer stets aktuell und erfüllt damit die Mitteilungspflicht des Arbeitgebers. Die Dokumentation und Überwachung der Gefährdungsbeurteilung und der eingeleiteten Schutzmaßnahmen erfolgt weitgehend automatisch.

Vorreiter bei der toolgestützten Umsetzung der BetrSichV war in den vergangenen Jahren die Bundeswehr, mit rund 350.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber Deutschlands. Aufgrund ihrer Größe und der beinahe unüberschaubaren Zahl der genutzten Arbeitsmittel ist eine standardisierte, datenbankgestützte Gefährdungsbeurteilung hier zwingend erforderlich. Die ESG hat mit Hilfe von OSIMA rund 100 verschiedene Geräte – von Funk- und Radargeräten bis zur Panzerhaubitze – erfolgreich untersucht und bewertet. Derzeit findet eine Gefährdungsbeurteilung für den Raketenwerfer MARS statt. Die ESG ist damit einer der führenden Anbieter für die Sicherstellung der Arbeits- und Betriebssicherheit bei der Bundeswehr.

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