ESG stellt Lösungen für Interoperabilität und streitkräftegemeinsame Einsätze vor

Auf der AFCEA-Fachausstellung vom 7. bis 8. Mai 2008 präsentiert das Unternehmen Systeme für eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Teilstreitkräften und Nationen.

Fürstenfeldbruck/Bonn, den 23. April 2008

Die Themen Joint Fire Support und der internationale Datenaustausch bei Auslandseinsätzen stehen im Mittelpunkt des Auftritts der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH bei der diesjährigen AFCEA-Fachausstellung. Das Unternehmen präsentiert an seinem Stand Lösungen für eine verbesserte Zusammenarbeit verschiedener Teilstreitkräfte und Nationen. Die AFCEA-Fachausstellung gilt als wichtigste deutsche Messe für militärische IT und findet in diesem Jahr vom 7. bis 8. Mai in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg statt.

Bei Out-of-Area-Einsätzen arbeitet die Bundeswehr in der Regel mit internationalen Partnern im Rahmen der Vereinten Nationen, der NATO oder der Europäischen Union zusammen. Um wirkungsvoll handeln zu können, sollten alle Fähigkeiten der beteiligten Streitkräften koordiniert zusammenwirken. Nicht die Fähigkeit der einzelnen Organisationsbereiche sondern die Fähigkeit der Streitkräfte als Ganzes steht im Vordergrund. Man spricht hier von „Joint Fire Support“, der streitkräftegemeinsamen Fähigkeit zur gegenseitigen Feuerunterstützung durch Land-, Luft- und Seestreitkräfte in allen Dimensionen des Einsatzraums.

Die ESG-Systeme ADLER II und DVA II ermöglichen diesen Joint Fire Support. Die Rechnerverbunde der Artillerie und des leichten Mörser-Kampfsystems der Infanterie gestatten eine schnelle und sichere Informationsübertragung zwischen Truppenteilen und Entscheidungsebenen. Auch eine Zusammenarbeit mit anderen Nationen ist möglich.

Als weiteres Thema widmet sich die ESG in diesem Jahr dem internationalen Datenaustausch bei Einsätzen. 25 Nationen haben dazu vor rund sieben Jahren das Multilaterale Interoperabilitätsprogramm MIP aufgesetzt. Die ESG ist als industrieller Partner der deutschen Streitkräfte maßgeblich an dem Projekt beteiligt und hat die Ergebnisse in einem deutschen Experimentalsystem prototypisch implementiert. Das Führungsinformationssystem HEROS-Camulus, eine Entwicklung der ESG, hat mittlerweile mehrfach bewiesen, dass es die komplizierten Anforderungen an internationale Interoperabilität erfüllt. Auf der AFCEA-Fachausstellung können sich die Besucher selbst ein Bild von der Wirkungsfähigkeit machen.

Daneben wird auf dem ESG-Stand das Thema SAP-GIS-Kopplung präsentiert. Die ESG schafft hier die Verknüpfung von betriebswirtschaftlich-logistischen Prozessen im SAP-System und geographischen Informationen in Geoinformationssysteme. Am Beispiel von Instandhaltungsprozessen wird gezeigt, wie sich diese effektiver organisieren lassen. So können die Standortinformationen von beweglichen Einsatzsystemen genutzt werden, um den nächstliegenden Instandhaltungstrupp zu bestimmen.

Besuchen Sie die ESG auf der AFCEA-Fachausstellung in der Stadthalle Bonn-Bad Godesberg an Stand G1.

Ansprechpartner:

Ulrich-Joachim Müller

Tel: +49-(89) 9216-2850
Fax: +49-(89) 9216-162850

ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH
Livry-Gargan-Straße 6
D - 82256 Fürstenfeldbruck