ESG und Stadtwerke Fürstenfeldbruck Partner für E-Mobility

Die ESG eröffnet erste Ladesäule für Elektrofahrzeuge im Landkreis Fürstenfeldbruck mit grünem Strom der Stadtwerke.

Fürstenfeldbruck, den 15. Dezember 2010

Am 15. Dezember 2010 eröffnet die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH die erste, den heutigen Anforderungen entsprechende Ladesäule für Elektrofahrzeuge im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeldbruck, Karl Heinz Schönenborn und dem Oberbürgermeister der Stadt Fürstenfeldbruck Sepp Kellerer nahm der Vorsitzende der Geschäftsführung der ESG, Gerhard Schempp, die Ladesäule offiziell in Betrieb.

Die Ladesäule dient nicht nur der Vergrößerung des Aktionsradius der Modellregion München für Elektromobilität, sondern insbesondere auch der Weiterentwicklung innovativer Technologien rund um das Thema E-Mobility. Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck garantieren darüber hinaus ein umweltfreundliches Laden der Elektrofahrzeuge, da für die Ladesäule ausschließlich Strom aus regenerativen Energien aus heimischer Wasserkraft geliefert wird.

Dabei verfolgt die ESG als Hardware-neutraler Entwicklungsdienstleister und Engineering-Partner der Automobilindustrie einen ganzheitlichen Ansatz. Bei zahlreichen Automobilherstellern in Deutschland den USA hat die ESG bereits maßgeblich zu der Entwicklung und Realisierung von Elektrofahrzeugen beigetragen. Durch die Ladesäule hat die ESG nun die Möglichkeit, ganzheitliche Konzepte für Telematik-, Kommunikations-, Abrechnungs-, Reservierungs- und Betriebslösungen für Ladesäulen zu entwickeln und zu implementieren.

An der Ladesäule können nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ESG, deren Forschungsingenieure, sondern auch private Nutzer von Elektrofahrzeugen Strom beziehen.

Die Ladesäule von Rohde & Schwarz entspricht nicht nur dem neuesten Stand der Technik, sondern harmoniert durch ihr Design mit der Architektur des Unternehmensgebäudes. Sie verfügt über 4 Ladepunkte, von denen jeweils zwei als „Schuko-Stecker“ und zwei als „IEC Typ 2 Stecker“ ausgeführt sind. Bei diesen Buchsen wurde der zur Standardisierung anstehende Datenaustausch mit der Ladesäule nach „IEC 61851-1 Mode 3“ bereits implementiert. Der Ladestrom ist aus Kompatibilitätsgründen auf 16 Ampere beschränkt, kann aber bei Bedarf erhöht werden. Die Zuleitungen sind derart dimensioniert, dass auch Stromstärken für zukünftige Schnellladung per Gleichstrom möglich sein werden. Die Freischaltung erfolgt über eine RFID-Karte, die am Empfang der ESG hinterlegt ist. Eine Restriktion bezüglich Fahrzeugmodell oder Teilnahme an einem bestimmten Modellversuch wurde absichtlich nicht vorgenommen, um damit unabhängige Erfahrungen beispielsweise bezüglich Nutzverhalten, Handling der Ladesäule sowie Konformität der Fahrzeugmodelle zu ermitteln.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

Seit über vier Jahrzehnten zählt die ESG zu den führenden deutschen Unternehmen für die Entwicklung, Integration und den Betrieb von Elektronik- und IT-Systemen - seit mehr als zwanzig Jahren als innovativer Partner der Automobilhersteller und Zulieferer. Mit weltweit mehr als 1500 Mitarbeitern deckt die ESG den Bedarf ihrer internationalen Kunden entlang des gesamten Life Cycles vollständig ab. Die ESG ist kompetenter Engineering-Partner, unabhängiger Prozess- und Technologieberater, IT- und Trainingsspezialist. Unabhängige Prozess- und Technologieberatung ist eine der Schlüsselkompetenzen der ESG. Technologietransfer zwischen den Märkten ist die Basis für einen entscheidenden Beitrag zur Wertschöpfung unserer Kunden.

 

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